Aktuelles

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im Mai 2019



Förderkreis Reinickendorf wählt neuen Vorstand

Auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung hat der Förderkreis für Bildung, Kultur und internationale Beziehungen Reinickendorf e.V. einen neuen Vorstand gewählt. Nach acht Jahren im Amt zog sich Torsten Hauschild als Vorsitzender aus dem Amt zurück. Ihm folgt im Amt der bisherige stellvertretende Vorsitzende Wolfram Odebrecht. Zu seinen beiden Stellvertretern gewählt wurden Peter Rode und Prof. Dr. Wolfgang Spyra. Bestätigt im Amt wurden als Schatzmeisterin Manuela Hauschild sowie als Schriftführer Klaus Schlickeiser.
„Ich freue mich über das entgegen gebrachte Vertrauen der Mitglieder“, so Wolfram Odebrecht nach der Wahl. „Ziel des Förderkreises wird es weiter sein“, so Odebrecht weiter, „alte Handwerkstechniken wie das Töpfern und das Spinnen von Flachs  zu vermitteln. Kooperationen mit befreundeten Vereinen wie dem „Freunde des Schullandheimes Walter May e.V.“ oder der Deutsch-Polnischen Gesellschaft werden fortgesetzt und nach Möglichkeit intensiviert, ebenso wie die Veranstaltungen in der Humboldt-Bibliothek. Gerade unser neues Mitglied Alexander Kulpok wird mit seinem Engagement und seinen Ideen hierzu viel beisteuern.“
Eine gute Gelegenheit, den Förderkreis Reinickendorf mit seinen vielfältigen Aktivitäten wie der AG Töpfern, der AG Stolpersteine und den Buchpublikationen kennen zu lernen, bietet sich anlässlich des Museumsfestes des Museums Reinickendorf am 16.06.2019, woran sich der Förderkreis mit einem Stand beteiligt und wieder das traditionelle Kindertöpfern anbietet.

Förderkreis für Bildung, Kultur und
internationale Beziehungen Reinickendorf e.V.

Wolfram Odebrecht             
(Vorsitzender)
Tel. +49 (0)30 43 17 666,
Mail:w.odebrecht@t-online.de

 

Made in Burkina Faso,Example content image using the class .alignright

unter dieser Überschrift fand am 23.05.2019 im Rahmen einer kleinen Feier in Anwesenheit des Botschafters der Republik Burkina Faso die symbolische Übergabe der Sammlung von Handwerkskunst des Förderkreises Reinickendorf an das Ethnologische Museum der Staatlichen Museen zu Berlin SMB statt.
Vor gut 20 Jahren, 1997, reisten einige Mitglieder des Förderkreises nach Burkina Faso, begleitet von Ethnologen. Ziel war es, Handwerkskunst aus den verschiedenen Regionen des Landes zu erstehen und diese hier in Deutschland im Rahmen einer Ausstellung zu präsentieren. Die Ausstellung der mit hoher Kunstfertigkeit erzeugten Objekte sollte dazu beitragen, das vielfach negative Bild Afrikas zu revidieren.
Mit der finanziellen Unterstützung durch Lottomittel konnten so über dreihundert Objekte wie Tonkrüge und -schalen, Kalebassen und Bastmatten zusammengetragen und in sieben Ausstellungen in Berlin, Potsdam und anderen Städten Deutschlands gezeigt werden. Eine geplante Ausstellung im Ethnologischen Museum in Berlin-Dahlem kam seinerzeit nicht zustande. Nachdem die Ausstellungsobjekte in den vergangenen Jahren in einem Keller gelagert und nicht mehr für weitere Ausstellungen nachgefragt wurden, ergab sich im Jahr 2015 ein zufälliger Kontakt zum Ethnologischen Museum Berlin. Dort zeigte sich sehr schnell Interesse an der Sammlung, ist Burkina Faso doch in der Sammlung des Museums bisher deutlich unterrepräsentiert. So beschloss der Vorstand des Förderkreises Reinickendorf, die Sammlung per Schenkung dem Ethnologischen Museum der SMB zu übertragen. Es dauerte einige Zeit, bis die Gremien der SMB der Annahme der Schenkung zustimmte, so dass nun im Mai in Gegenwart einiger ausgewählter Werke die symbolische Übergabe der Sammlung erfolgen konnte. Im Rahmen einer kleinen Feier hoben der Direktor des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst
der Staatlichen Museen zu Berlin, Lars-Christian Koch, und der Botschafter der Republik Burkina Faso in Deutschland, S.E. Herr Simplice Honoré Guibila, die Bedeutung der Sammlung und die Tatsache, dass diese nun im Museum gezeigt würde hervor. Die Honorarkonsulin der Republik Burkina Faso in Deutschland, Helga Exner, die das Projekt von Anfang an begleitet hat, lobte noch einmal die Idee und das Engagement, solch ein Projekt zu realisieren. Renate Zemke, Mitglied im Förderkreis Reinickendorf und Teilnehmerin der Reise, auf der die Sammlung erworben wurde, schilderte die Motivation der Beteiligten, solch eine Ausstellung zusammen zu tragen und gab mit ein paar Anekdoten Einblick in die Reise und die dabei gemachten Erfahrungen. Nachdem Torsten Hauschild, Vorsitzender des Förderkreises Reinickendorf auf die Bedeutung von privater Unterstützung auch staatlicher Museen, wie durch solche Schenkungen, hingewiesen hatte, übergab er Jonathan Fine, Kurator am Ethnologischen Museum der SMB symbolisch die Sammlung.

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